Freiburg im Breisgau ist Deutschlands sonnigste Großstadt, Universitätsstadt und Tourismusmagnet. Der Immobilienmarkt ist entsprechend nachgefragt – und teurer als der Bundesschnitt.

Immobilienpreise Freiburg 2026

SegmentPreis je m²Tendenz
Eigentumswohnung (Bestand)3.500–5.500 €stabil
Neubau5.500–8.000 €stabil
Einfamilienhaus5.000–9.000 €stabil

Mietrenditen nach Stadtteilen

  • Altstadt / Herdern: 3,0–3,5 % (Toplage, wenig Rendite)
  • Stühlinger / Zähringen: 3,8–4,5 % (beliebte Studentenvierteln)
  • Weingarten: 4,2–5,0 % (günstig, Entwicklungspotenzial)
  • Vauban: 3,8–4,5 % (Öko-Viertel, besondere Käufergruppe)

Warum Freiburg?

  • Universität Freiburg: 25.000+ Studierende
  • Höchste Sonnenstunden Deutschlands → Lebensqualität, Zuzug
  • Tourismusregion Schwarzwald: Kurzzeitvermietung möglich
  • Schweiz/Frankreich-Nähe: Grenzgänger als stabile Mieterschicht

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Risiken und Tipps

Freiburgs hohe Lebensqualität ist eingepreist. Kaufpreisfaktoren von 28–38 in Toplagen machen klassische Renditekalkulationen schwierig. Die Mietpreisbremse gilt in Freiburg flächendeckend. Kurzzeitvermietung (Airbnb) ist durch lokale Satzungen stark reguliert – nicht ohne Genehmigung möglich.

Tipp für Investoren: Randlagen (Weingarten, Betzenhausen) bieten deutlich bessere Renditen als die Altstadt. Dort sind auch Kaufpreise moderat. Mehrfamilienhäuser bieten pro Einheit bessere Renditen als Einzelwohnungen. Für die Kalkulation: Bruttorendite-Rechner und Nettorendite-Rechner.

Freiburg: Universitätsstadt im sonnigsten Winkel Deutschlands

Freiburg im Breisgau gilt als die sonnigste Großstadt Deutschlands und zieht Jahr für Jahr Menschen an, die den außergewöhnlichen Lebensstil im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz schätzen. Für Immobilien-Investoren bedeutet das: hohe Wohnnachfrage, wenig Leerstand, aber auch steigende Kaufpreise.

Was Freiburg auszeichnet: Die Albert-Ludwigs-Universität mit über 25.000 Studenten schafft permanente Nachfrage nach kleinen Wohnungen und WGs. Gleichzeitig zieht die Grenzlage zur Schweiz gut verdienende Pendler an, die in Freiburg wohnen und in Basel oder Zürich arbeiten. Das schweizer Lohnniveau kombiniert mit deutschen Mietpreisen: Freiburger Wohnungen sind für diese Gruppe günstig.

Die Kaufpreise in Freiburg sind in den vergangenen zehn Jahren erheblich gestiegen. In der Innenstadt und Stadtteilen wie Wiehre oder Herdern zahlt man heute 5.000 bis 7.000 Euro pro Quadratmeter. Die Rendite ist entsprechend knapp: 3 bis 3,5 Prozent. In Weingarten oder Landwasser kauft man günstiger bei 2.500 bis 3.500 Euro, aber die Rendite steigt auf 4 bis 5 Prozent.

Fazit: Freiburg ist eher ein Wertsteigerungsmarkt als ein Renditemarket. Wer kauft, setzt auf langfristigen Kapitalerhalt und kontinuierliche Miet- und Preissteigerungen durch das begrenzte Bauland und die steigende Beliebtheit. Prüfe: Rendite | Kaufpreisfaktor.