Nürnberg wird im Schatten Münchens oft übersehen – zu Unrecht. Mit 530.000 Einwohnern, starken Unternehmen (Siemens, Adidas, Puma) und einer lebhaften Universitätsstadt bietet Nürnberg Investitionschancen, die München nicht mehr bieten kann.

Nürnberger Markt 2026

StadtteilKaufpreis/m²Miete/m²Bruttorendite
St. Johannis, Gostenhof, Maxfeld3.500–5.000 €12–16 €2,9–3,7 %
Südstadt, Schoppershof, Langwasser2.800–4.500 €10–14 €2,9–3,9 %
Wetzendorf, Gartenstadt, Thon2.000–3.500 €9–12 €3,1–4,3 %

Vorteile Nürnberg

  • Grunderwerbsteuer Bayern: 3,5 % – niedrigster Satz nach Sachsen
  • Deutlich günstigere Kaufpreise als München bei ähnlicher Wirtschaftsstärke
  • Friedrich-Alexander-Universität: 40.000+ Studierende
  • Wachsende Tech-Szene und Startup-Ökosystem
  • Gute ICE-Anbindung nach München (1h), Frankfurt (2h)

Rechenbeispiel: 65 m² in Schoppershof

ParameterWert
Kaufpreis230.000 €
Kaltmiete (11,5 €/m²)748 €/Monat
Bruttorendite3,9 %
Eigenkapital (25 %)57.500 €
Kreditrate (3,8 % + 2 %)837 €/Monat
Monatl. Cashflowca. −170 €

Fazit

Nürnberg ist für Anleger, die in Bayern investieren wollen aber nicht Münchner Preise zahlen können oder wollen, oft die bessere Wahl. Solide Renditen, niedrige Grunderwerbsteuer, starker Arbeitsmarkt.

Weiterlesen: Kapitalanlage München | Städtevergleich

Nürnberg als Investitionsstandort

Nürnberg ist die zweitgrößte Stadt Bayerns und ein oft unterschätzter Immobilienmarkt. Mit rund 530.000 Einwohnern, einem starken Mittelstand und einer günstigen Lage im Herzen Deutschlands bietet die Frankenmetropole solide Grundlagen für Kapitalanleger.

Die Universität Erlangen-Nürnberg ist eine der größten deutschen Universitäten mit über 40.000 Studenten. Zusammen mit mehreren Hochschulen in der Region sorgt das für dauerhaft hohe Nachfrage nach kleinen und mittleren Mietwohnungen. Der Leerstand in studentennahen Lagen liegt faktisch bei null.

Was Nürnberg besonders macht: Der Kaufpreisfaktor liegt trotz solider Nachfrage deutlich unter München. Während man in München 35 bis 45 Jahresmieten zahlt, kommt man in Nürnberg mit 18 bis 25 aus – je nach Lage. Das macht Renditen von 4 bis 5 Prozent möglich, ohne in problematische Randlagen ausweichen zu müssen.

Bayerns 3,5-prozentige Grunderwerbsteuer kommt Nürnberger Investoren zugute. Die S-Bahn-Anbindung an die gesamte Metropolregion, gute Flughafenanbindung und zentrale Lage machen Nürnberg auch für Pendler aus München oder Frankfurt attraktiv.

Beste Lagen für Kapitalanleger: Gostenhof (aufwertendes Viertel), St. Johannis (Altbau, gutes Mietniveau), Langwasser (günstige Preise, hohe Rendite). Rechne selbst: Rendite | Kaufpreisfaktor.