Regensburg ist eine der am schnellsten wachsenden Städte Bayerns. Die Universitätsstadt an der Donau mit rund 160.000 Einwohnern verbindet mittelalterliche Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) mit einer modernen Wirtschaft. Für Kapitalanleger bietet Regensburg solide Renditen bei vergleichsweise günstigeren Preisen als München.

Warum Regensburg für Investoren?

  • Universität Regensburg: über 20.000 Studenten, dauerhafter Mietbedarf
  • BMW, Continental, Osram – starke Industriebasis
  • Bevölkerungswachstum: Regensburg wächst seit Jahren kontinuierlich
  • Tourismus als wirtschaftlicher Puffer

Kaufpreise und Mietrenditen 2025

LageKaufpreis €/m²Miete €/m²Bruttorendite
Altstadt / Stadtamhof4.500–6.50014–182,8–3,5 %
Westenviertel / Steinweg3.500–4.80012–153,2–4,2 %
Königswiesen / Kumpfmühl2.800–3.80011–143,8–5,0 %
Stadtrand (Burgweinting etc.)2.200–3.20010–124,0–5,5 %

Praxisbeispiel

2-Zimmer-Wohnung, 55 m², Kumpfmühl:

  • Kaufpreis: 175.000 € (3.182 €/m²)
  • Nebenkosten Bayern (~9 %): 15.750 €
  • Gesamtinvestition: 190.750 €
  • Jahresmiete: 7.920 € (660 €/m., 12 €/m²)
  • Bruttorendite: 4,5 %

Tipps für Regensburg-Investoren

  • Bayern hat günstige 3,5 % Grunderwerbsteuer – großer Vorteil gegenüber NRW
  • Stadtrand vs. Altstadt: Bessere Rendite am Stadtrand, mehr Wertsteigerungspotenzial in Altstadtnähe
  • Studentenwohnungen in Uninähe dauerhaft vermietet
  • Kaufpreisfaktor prüfen: Regensburg liegt bei 20–28 je nach Lage

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Regensburg im Detailblick: Chancen und Risiken

Regensburg bietet ein ungewöhnlich ausgewogenes Investitionsprofil. Auf der einen Seite steht eine der ältesten und schönsten Innenstädte Deutschlands – auf der anderen Seite eine moderne Industriestruktur mit BMW-Motorradwerk, Continental und Osram. Diese Kombination aus Tradition und Wirtschaftskraft macht die Stadt stabil und attraktiv.

Was Regensburg von vielen anderen Städten unterscheidet, ist das Verhältnis von Preis und Nachfrage. Die Altstadt ist teuer, aber der Mietspiegel hält mit. In Randlagen wie Burgweinting oder Kumpfmühl kauft man günstiger und bekommt trotzdem gut vermietbare Wohnungen – oft besser angebunden als man denkt.

Besonders für Investoren aus anderen Bundesländern ist Bayern ein attraktiver Standort wegen der niedrigsten Grunderwerbsteuer Deutschlands: 3,5 Prozent. Das spart bei einer 200.000-Euro-Wohnung gegenüber NRW rund 6.000 Euro Kaufnebenkosten allein bei dieser einen Steuer.

Ein weiterer Vorteil: Die Universität Regensburg und die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) sorgen für dauerhaften Mietbedarf. Studierende suchen vor allem 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen in Uni-Nähe. Diese sind in Regensburg schnell vermietet und haben sehr geringe Leerstandsquoten.

Fazit: Regensburg ist kein Schnäppchen mehr, aber ein solider, nachhaltiger Markt. Wer auf Kaufpreisfaktoren unter 25 achtet und in Randlagen investiert, kann hier 4 bis 5 Prozent Bruttorendite erzielen. Mehr erfahren: Rendite berechnen und Cashflow prüfen.