Immobilien kaufen Würzburg: Weinregion, Uni und stabile Rendite

Würzburg verbindet drei Stärken: Die Julius-Maximilians-Universität mit 28.000 Studierenden, die Weinregion Franken als Wirtschafts- und Tourismustreiber, und eine exzellente Lage zwischen Frankfurt und Nürnberg. Für Kapitalanleger bedeutet das: stabile Nachfrage, geringe Leerstandsquote.

Würzburg Kaufpreise und Mietrenditen 2026

Auf einen Blick: Aktuelle Zahlen 2026
  • Notarkosten + Grundbuch: ca. 1,5–2,0 % des Kaufpreises (Stand: April 2026)
  • Grunderwerbsteuer: 3,5–6,5 % (je nach Bundesland) (Stand: April 2026)
  • Maklerprovision (geteilt seit 2020): je 1,5–3,57 % (Stand: April 2026)
  • Dauer Grundbuchübertragung: ca. 6–12 Wochen nach Notar (Stand: April 2026)
  • Auflassungsvormerkung: schützt ab Tag des Notartermins (Stand: April 2026)
Immobilien kaufen Würzburg: Rendite, Preise und Investmenttipps
LageKaufpreis/m²Kaltmiete/m²Bruttorendite
Innenstadt4.000–5.800 €13–16 €3–3,5 %
Sanderau / Zellerau3.200–4.500 €11–14 €3,5–4,5 %
Grombühl / Frauenland2.800–4.000 €10–13 €4–4,5 %
Heidingsfeld / Heuchelhof2.200–3.500 €9–12 €4,5–5,5 %

Investmentstärken Würzburg

Immobilien kaufen Würzburg: Rendite, Preise und Investmenttipps
Praxis-Tipp

Lassen Sie die Immobilie vor dem Kauf von einem unabhängigen Sachverständigen prüfen (ca. 500–1.000 €). Das ist bei gebrauchten Objekten Pflicht. Typische Baumängel die Gutachter finden: Feuchtigkeit im Keller, Schimmel hinter Verkleidungen, Risse im Fundament. Ein Gutachten kann den Kaufpreis um 10.000–50.000 € senken.

  • Uni Würzburg: 28.000 Studierende = konstante Mietnachfrage
  • Uniklinikum Würzburg: 6.500 Mitarbeiter, größter Arbeitgeber
  • Weinregion Franken: Tourismus + Kaufkraft durch Weingüter
  • ICE Frankfurt–Nürnberg: Beide Städte unter 60 Min erreichbar
  • Bayern 3,5 % GrESt: Niedrigster Steuersatz bundesweit

Würzburg vs. Bamberg und Erlangen

Immobilien kaufen Würzburg: Rendite, Preise und Investmenttipps

Alle drei fränkischen Universitätsstädte sind attraktiv. Würzburg hat die meisten Studierenden und den größten Arbeitsmarkt. Bamberg ist kleiner, aber mit UNESCO-Aufwertung. Erlangen ist teurer durch Siemens-Nähe. Fazit: Würzburg bietet die beste Mischung aus Größe, Rendite und Sicherheit in Franken. Für Cashflow: Cashflow-Rechner.

Würzburg: Checkliste und Konkrete Kaufempfehlung

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Konkrete Kaufempfehlung Würzburg: Budget bis 250.000 Euro: Heidingsfeld oder Heuchelhof (2-Zimmer, 55–65 m²). Kaltmiete ca. 900–1.000 Euro. Bruttorendite ca. 4,5–5 %. Budget 250.000–350.000 Euro: Grombühl oder Frauenland. Kaltmiete ca. 1.000–1.200 Euro. Bruttorendite ca. 4 %. Budget über 350.000 Euro: Sanderau oder Zellerau (beste Uni-Nähe). Kaltmiete ca. 1.200–1.400 Euro. Bruttorendite ca. 3,5–4 %. Checkliste Würzburg: Bayern 3,5 % GrESt — Top. WEG-Protokolle bei Altbauten einholen. Mietpreisbremse in Würzburg aktiv — Erstmiete prüfen. Weinregion-Bonus: Touristischer Zuzug belebt Kurzzeitvermietungsmarkt zusätzlich. Für Eigenkapital: Eigenkapital berechnen.

Würzburg: Mietmarkt und Leerstandssituation

Würzburg hat eine der niedrigsten Leerstandsquoten in Bayern. Unter 1 % Leerstand in Innenstadtlagen. Auch in Randlagen wie Heuchelhof und Heidingsfeld liegt Leerstand unter 3 %. Die Kombination aus Uniklinikum (6.500 Mitarbeiter), Universität (28.000 Studierende) und Weinwirtschaft schafft eine breite Nachfragebasis über verschiedene Einkommensgruppen hinweg. Für Vermieter besonders attraktiv: Würzburg hat einen differenzierten Mietspiegel der verschiedene Ausstattungsklassen und Baujahre berücksichtigt. Wer sanierte Altbausubstanz in Grombühl oder Sanderau vermietet, kann die höchsten ortsüblichen Vergleichsmieten erzielen.

Wichtige Infos für Käufer: Grunderwerbsteuer nach Bundesland | AfA-Abschreibung

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Kaufnebenkosten nach Bundesland

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BundeslandGrunderwerbsteuerGesamte Nebenkosten Ø
Bayern3,5 %ca. 7–9 %
Sachsen3,5 %ca. 7–9 %
Hamburg4,5 %ca. 8–10 %
Hessen6,0 %ca. 10–12 %
NRW / Brandenburg6,5 %ca. 10–13 %

Der Markt hat sich seit 2022 zugunsten der Käufer verschoben. Preisverhandlungen von 5–15 % sind in vielen Regionen wieder möglich — besonders bei sanierungsbedürftigen Objekten oder länger am Markt stehenden Angeboten. 2026 sind die Chancen für Kapitalanleger besser als seit Jahren: niedrigere Preise als 2021/22, leicht gesunkene Zinsen, und ein strukturelles Wohnungsdefizit das die Mietpreise stützt. Wer jetzt qualitätsbewusst kauft, investiert in ein window of opportunity.